Zusammenstellung von Paaren
Papageien sind sozial lebende Tiere, die zu ihrem Wohlbefinden den ständigen Kontakt eines gegengeschlechtlichen Artgenossen benötigen Leider wird immer wieder versucht. Papageien einzeln als zahme und sprechende Heimtiere zu halten, was in der Regel negative Auswirkungen auf die Vögel haben kann. Dies ist vor allem damit zu begründen, daß der menschliche Pfleger zum einen aus rein zeitlichen Gründen kaum in der Lage ist die hohen Ansprüche der Tiere an ihren Partner zu erfüllen, zum anderen gibt es Verhaltensabläufe, die naturgemäß nicht von einem Menschen ersetzt werden können die aber zur Gesunderhaltung der Tiere unbedingt erforderlich sind. Man denke in diesem Zusammenhang nur an Tiere, die mit dem Eintritt der Geschlechtsreife beginnen, den menschlichen Ersatzpartner anzubalzen, Kopulationsversuche an der Käfigeinrichtung oder ähnliche veränderte Verhaltensweise zeigen. Eine langfristige Einzelhaltung von Papageien führt häufig zu untolerierbaren Folgeschäden. Besonders betroffen sind hierbei Tiere, die die Geschlechtsreife erreichen. Allgemein sieht man als solche Verhaltensänderungen vor allem periodisch oder in unregelmäßigen Abständen auftretende Unruhezustände, eine erhöhte Aggressivität gegenüber dem Pfleger und das Ausrupfen und Fressen der eigenen Federn an. Letztere Erscheinung wird nicht selten mit einer Neurose verglichen, also einer deutlich ausgeprägten psychischen Erkrankung des Vogels.
( DESHALB gibt es sogar schon TIERPSYCHOLOGEN!!! Und das ist jetzt kein Witz! )
Einige Exemplare versuchen sogar den menschlichen Pfleger mit hochgewürgtem Futter zu versorgen oder führen Kopulationsversuche an ihm oder anderen Ersatzobjekten durch. Alle diese Verhaltensweisen sind deutliche Auswirkungen, die aufgrund der von Artgenossen isolierten Haltung zustande kommen können. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist es glücklicherweise möglich, solche Schäden durch das Vergesellschaften mit geeigneten Partnern auszugleichen oder zumindest zu mildem. Die bisherigen Ausführungen verweisen eindeutig auf die paar- oder gruppenweise Haltung von Papageien als Grundvoraussetzung einer geeigneten Haltungsmethode. Hierbei dürfen wir auch keine Unterschiede zwischen sogenannten Kleinpapageien, Sittichen und Großpapageien treffen. Vom Wellensittich bis zum Hyazinthara gilt: Ein Papagei ist kein Papagei. Die Zusammenstellung eines harmonierenden Paares ist nicht unproblematisch, da Papageien - ihre Partner nach bislang unbekannten, scheinbar individuellen Kriterien auswählen. Die Paare bilden sich nach den bisherigen Erkenntnissen im Jugendalter. Doch natürlich können auch noch ältere Tiere erfolgreich miteinander vergesellschaftet werden, wenngleich dies mitunter erheblich komplizierter sein kann. Um den Papageien zumindest eine beschränkte Auswahl an potentiellen Partnervögeln zu bieten, sollte man, sofern man die Möglichkeit dazu hat, eine kleine Gruppe halten. Diese setzt man gleichzeitig in die Voliere und beobachtet sie die erste Zeit, um bei evtl. auftretenden Kämpfen eingreifen zu können. Allerdings sollte man in dieser Hinsicht nicht übertrieben vorsichtig reagieren und jede aggressive Auseinandersetzung unterbinden. Auch das Aggressionsverhalten der Papageien unterliegt gewissen "Regeln", so das ernsthafte Auseinandersetzungen, die zu Verletzungen führen, äußerst selten sind. Dies setzt natürlich entsprechende Ausweich- und Versteckmöglichkeiten in der Voliere voraus. Frühzeitiges Eingreifen kann unter Umständen den Paarbildungsprozess einzelner Tiere negativ beeinflussen. Nach einiger Zeit wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest ein Paar zusammengetan haben. Dies kann man z. B. an der häufig auftretenden sozialen Gefiederpflege, aber auch am gemeinsam vorgeführten Aggressionsverhalten gegenüber anderen Volierenbewohnern erkennen. So werden nicht selten andere Tiere am Futterplatz oder an beliebten Sitzplätzen (meist die höher gelegenen) gemeinsam attackiert bzw. vertrieben. Überhaupt stellt sich nicht selten eine gewisse Dominanz der zusammengeschlossenen Paare vor allem gegenüber Einzeltieren in der Voliere heraus. Hat sich ein solches Paar zusammengetan, sollte man es möglichst in eine zur paarweisen Haltung vorgesehenen Voliere umsiedeln, damit die anderen Tiere nicht zu sehr unter dem dominanten Paar leiden müssen. Natürlich dauert der Paarbildungsprozess eine gewisse Zeit. Zudem hängt er scheinbar von den individuellen Eigenschaften der Tiere ab, da manche Paare bereits nach Tagen, andere nach Wochen oder sogar erst nach Monaten einen Partner gefunden haben. An dieser Stelle ist einfach Geduld gefragt. Leider sind viele Halter dazu gezwungen, ihre Tiere einer "Zwangsverpaarung" zu unterziehen. Hierbei werden zwei möglichst gegengeschlechtliche Tiere zusammengehalten in der Hoffnung, daß sich die Papageien einander anschließen. Eine solche Verpaarung sollte immer mit großer Behutsamkeit durchgeführt werden, was ein langsames Gewöhnen der Artgenossen aneinander, ständiges Beobachte des Pflegers und mitunter eine gewisse Auswahl an potentiellen Partnertieren einschließt. Folgende Punkte sollten bei einer Verpaarung beachtet werden:
1. Es ist günstig, wenn die Tiere in ihren Käfigen zunächst einige Tage nebeneinander stehen und Laut- und Sichtkontakt aufnehmen können. Möglichst sollte hierfür ein beiden Tieren unbekannter Raum gewählt werden, damit kein "Heimvorteil" für einen der Vögel entsteht.
2. Nach einigen Tagen gewährt man den Tieren gemeinsame Zimmerausflüge, die eine weitere Kontaktmöglichkeit darstellen. Auf diese Weise wird eine gewisse Gewöhnung erreicht, bevor die Tiere eine gemeinsame Unterkunft (geräumige Voliere) beziehen.
3. Vor allem zahme Papageien haben Schwierigkeiten sich mit den neuen Artgenossen auseinanderzusetzen. Der vorherige Partner Mensch sollte sich aber nur in ernste Auseinandersetzungen einschalten und die Tiere ansonsten gewähren lassen.
4. Die Tiere sind sorgfältig zu beobachten und bei ernsthaften Auseinandersetzungen zu trennen. Teilweise muß man Papageien mehrere Artgenossen "vorstellen".
5. Nur artgleiche Tiere vergesellschaften, da bei ihnen die Kontaktaufnahme am günstigsten abläuft. Möglichst gegengeschlechtliche Tiere verpaaren. Eine andere Möglichkeit bietet sich dann, wenn man beide Tiere in eine für sie unbekannte Umgebung bringen und sie direkt in der künftigen Voliere zusammenbringen kann. Diese sollte dann aber so groß sein, dass die Möglichkeit zum Ausweichen besteht.
PS: Wir sind auch beim Kauf einer unserer Nachzuchten bereit den Anpaarungsversuch / Vergesellschaftung bei uns kostenlos zu Testen!
( DESHALB gibt es sogar schon TIERPSYCHOLOGEN!!! Und das ist jetzt kein Witz! )
Einige Exemplare versuchen sogar den menschlichen Pfleger mit hochgewürgtem Futter zu versorgen oder führen Kopulationsversuche an ihm oder anderen Ersatzobjekten durch. Alle diese Verhaltensweisen sind deutliche Auswirkungen, die aufgrund der von Artgenossen isolierten Haltung zustande kommen können. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist es glücklicherweise möglich, solche Schäden durch das Vergesellschaften mit geeigneten Partnern auszugleichen oder zumindest zu mildem. Die bisherigen Ausführungen verweisen eindeutig auf die paar- oder gruppenweise Haltung von Papageien als Grundvoraussetzung einer geeigneten Haltungsmethode. Hierbei dürfen wir auch keine Unterschiede zwischen sogenannten Kleinpapageien, Sittichen und Großpapageien treffen. Vom Wellensittich bis zum Hyazinthara gilt: Ein Papagei ist kein Papagei. Die Zusammenstellung eines harmonierenden Paares ist nicht unproblematisch, da Papageien - ihre Partner nach bislang unbekannten, scheinbar individuellen Kriterien auswählen. Die Paare bilden sich nach den bisherigen Erkenntnissen im Jugendalter. Doch natürlich können auch noch ältere Tiere erfolgreich miteinander vergesellschaftet werden, wenngleich dies mitunter erheblich komplizierter sein kann. Um den Papageien zumindest eine beschränkte Auswahl an potentiellen Partnervögeln zu bieten, sollte man, sofern man die Möglichkeit dazu hat, eine kleine Gruppe halten. Diese setzt man gleichzeitig in die Voliere und beobachtet sie die erste Zeit, um bei evtl. auftretenden Kämpfen eingreifen zu können. Allerdings sollte man in dieser Hinsicht nicht übertrieben vorsichtig reagieren und jede aggressive Auseinandersetzung unterbinden. Auch das Aggressionsverhalten der Papageien unterliegt gewissen "Regeln", so das ernsthafte Auseinandersetzungen, die zu Verletzungen führen, äußerst selten sind. Dies setzt natürlich entsprechende Ausweich- und Versteckmöglichkeiten in der Voliere voraus. Frühzeitiges Eingreifen kann unter Umständen den Paarbildungsprozess einzelner Tiere negativ beeinflussen. Nach einiger Zeit wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest ein Paar zusammengetan haben. Dies kann man z. B. an der häufig auftretenden sozialen Gefiederpflege, aber auch am gemeinsam vorgeführten Aggressionsverhalten gegenüber anderen Volierenbewohnern erkennen. So werden nicht selten andere Tiere am Futterplatz oder an beliebten Sitzplätzen (meist die höher gelegenen) gemeinsam attackiert bzw. vertrieben. Überhaupt stellt sich nicht selten eine gewisse Dominanz der zusammengeschlossenen Paare vor allem gegenüber Einzeltieren in der Voliere heraus. Hat sich ein solches Paar zusammengetan, sollte man es möglichst in eine zur paarweisen Haltung vorgesehenen Voliere umsiedeln, damit die anderen Tiere nicht zu sehr unter dem dominanten Paar leiden müssen. Natürlich dauert der Paarbildungsprozess eine gewisse Zeit. Zudem hängt er scheinbar von den individuellen Eigenschaften der Tiere ab, da manche Paare bereits nach Tagen, andere nach Wochen oder sogar erst nach Monaten einen Partner gefunden haben. An dieser Stelle ist einfach Geduld gefragt. Leider sind viele Halter dazu gezwungen, ihre Tiere einer "Zwangsverpaarung" zu unterziehen. Hierbei werden zwei möglichst gegengeschlechtliche Tiere zusammengehalten in der Hoffnung, daß sich die Papageien einander anschließen. Eine solche Verpaarung sollte immer mit großer Behutsamkeit durchgeführt werden, was ein langsames Gewöhnen der Artgenossen aneinander, ständiges Beobachte des Pflegers und mitunter eine gewisse Auswahl an potentiellen Partnertieren einschließt. Folgende Punkte sollten bei einer Verpaarung beachtet werden:
1. Es ist günstig, wenn die Tiere in ihren Käfigen zunächst einige Tage nebeneinander stehen und Laut- und Sichtkontakt aufnehmen können. Möglichst sollte hierfür ein beiden Tieren unbekannter Raum gewählt werden, damit kein "Heimvorteil" für einen der Vögel entsteht.
2. Nach einigen Tagen gewährt man den Tieren gemeinsame Zimmerausflüge, die eine weitere Kontaktmöglichkeit darstellen. Auf diese Weise wird eine gewisse Gewöhnung erreicht, bevor die Tiere eine gemeinsame Unterkunft (geräumige Voliere) beziehen.
3. Vor allem zahme Papageien haben Schwierigkeiten sich mit den neuen Artgenossen auseinanderzusetzen. Der vorherige Partner Mensch sollte sich aber nur in ernste Auseinandersetzungen einschalten und die Tiere ansonsten gewähren lassen.
4. Die Tiere sind sorgfältig zu beobachten und bei ernsthaften Auseinandersetzungen zu trennen. Teilweise muß man Papageien mehrere Artgenossen "vorstellen".
5. Nur artgleiche Tiere vergesellschaften, da bei ihnen die Kontaktaufnahme am günstigsten abläuft. Möglichst gegengeschlechtliche Tiere verpaaren. Eine andere Möglichkeit bietet sich dann, wenn man beide Tiere in eine für sie unbekannte Umgebung bringen und sie direkt in der künftigen Voliere zusammenbringen kann. Diese sollte dann aber so groß sein, dass die Möglichkeit zum Ausweichen besteht.
PS: Wir sind auch beim Kauf einer unserer Nachzuchten bereit den Anpaarungsversuch / Vergesellschaftung bei uns kostenlos zu Testen!
